Sonntag, 31. Januar 2016

Let's go!

Das hat ja super geklappt....NICHT!

Jaja, man kann sich viel vornehmen im Leben, vieles landet doch dann in der Tonne und löst sich einfach ganz von selbst auf. So auch der Plan meiner wöchentlichen Serie.
Aber ich muss genauso ehrlich sagen: es ging einfach nicht. Weder zeitlich noch von der Motivation.
Zeitlich deshalb nicht, weil ich gerade wieder zurück unter den Lebenden bin, nach der letzten Prüfungsphase vor dem Bachelor. Mit Ausnahme der ersten Prüfungen liefen diese allesamt sehr gut für mich, auch wenn ich noch keine Noten habe. Nichtsdestotrotz: es war ein Kraftakt und ziemlich anstrengend. Um meine körperliche Gesundheit ist es eh nicht sooo dolle bestellt, aber man gewöhnt sich dran. Wenn dann aber noch der Geist müde wird und du schon um 21 Uhr Sekundenschlaf hast, ist das alles andere als schön und kein besonders gutes Zeichen. Doch ich habe es geschafft und seit Freitag geht es bergauf.
Die Motivation war schon für die Klausurvorbereitung aufgebraucht, da hieß es nochmal "Dreck fressen". Und das habe ich im übertragenen Sinne definitiv getan. Aus meinem Studium ließe sich ohne Weiteres ein Comedyprogramm machen. Wenn es nix mit der Journalisten-/Reporterkarriere wird, dann wenigstens als Komiker im Karneval oder Fasching.
Was erschwerend zur Vernachlässigung des Blogs beigetragen hat ist, dass ich Twitter mittlerweile wieder lieb gewonnen habe - es ist für kurze Meinungsäußerungen zu aktuellen Geschehenissen und Entwicklungen einfach prädestiniert.

Aber jetzt bin ich ja wieder online - und das aus gutem Grund: ab morgen startet meine persönliche Schreibphase der Bachelorarbeit. Wieder, muss man ja sagen. Denn bis ungefähr Ende November saß ich da ja schon dran, ehe der Vorweihnachts-, der Weihnachts- und jetzt der Klausurstress mich zu einer einmonatigen Zwangs-Schreibpause zwangen. Mir blutete ein bisschen das Herz, aber so ist das eben. Jetzt habe ich keine anderen Pflichten mehr und kann mich voll meiner selbst geschaffenen Herausforderung widmen.
Das Gefühl ist absolut positiv, auch weil die letzten beiden Wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen meines Studiums mit einer 1,7 erfolgreich beurteilt wurden. Und so soll es auch mit meiner Abschlussarbeit werden. Deshalb gehe ich gewohnt strukturiert und organisiert - zwei typisch deutsche Eigenschaften - vor. Die Literatur ist schon lange besorgt und wartet darauf, geschmöckert zu werden. Zudem schreibe ich mir für jede Woche Wochenpläne samt To-Do-Listen. Einfach, um eine Orientierung zu haben und um ja nichts zu vergessen.4-5 Schreibtage sollen es pro Woche sein, die Wochenenden nehme ich mir prinzipiell frei. Ich brauche gewisse Erholungsphasen, auch wenn ich spürbar mehr Energie habe als in den Wochen, wo ich Vorlesungen besucht habe. Aber Wintersport-Gucker-Wochenenden müssen eben auch sein und Entlastung für den Kopf sowieso.
Es wird sicher einiges an Nervennahrung und Energydrinks den Weg in meinen Körper finden, aber das gehört eben dazu. Genauso wie Entspannungsphasen, wie Familientreffen, Freundesbesuche und Wochenendtrips und Skiurlaub. Die Besuche von Arminia-Spielen fallen weniger in den Entspannungs- als in den Freizeitbereich, gehören aber zum Rundum-"Lass knacken"-Paket.

In diesem Sinne also auf bald!
Euer Luis