Montag, 30. Juni 2014

Im Business angekommen und: wenn man sich das Lachen nicht mehr verkneifen kann

Mit 19 hat man noch nicht viel von der Welt gesehen oder sehen können, was ja auch irgendwo vollkommen normal ist. Mit 19 hasst man Montage, mit 40 wahrscheinlich auch. Man hasst auch Regen, selbst wenn man nix vom Wetter hätte, weil man ja arbeiten muss. Genauso wenig kann man in diesem Moment aber auch die Sonne ab.
Zumindest geht es mir so, mir kann man es nur ganz schwer recht machen. Aber entgegengesetzt zum üblichen Schema war das heute mal ein richtig cooler Montag.
Er fing zwar blöd an mit nass-grauem Wetter, aber das kenne ich ja von zuhause auch nicht so wirklich anders. Da hat die U-Bahn aber ihre Vorteile. Denn im Gegensatz zur Bielefelder Verkehrsmitteln ist die immer perfekt temperiert. Im Büro selber lief es dann auch direkt wie am Schnürchen.
Mein Chef und auch mein Sitznachbar - Mr. Cocoon auch genannt - waren schon da und als ich nach meinem Ritual - dem Wasserglas aus der Küche holen, die am anderen Ende des Geschosses ist - zurückkam, war auch die Post schon da. Das ist jeden Tag meine erste Tätigkeit: ich sortiere die Post für die Belegschaft in die Fächer ein und jeder kommt, wenn er lustig ist, um sie abzuholen.
Auch die Päckchen, die im Laufe des Tages eintrudeln, nehme ich entgegen. Ich bin quasi der erste Mitarbeiter, dem man begegnet, wenn man durch die Eingangstür kommt. Diese öffne ich mit der Klingeltaste, wenn ich an meinem Platz bin. Die angenommenen Pakete bringe ich dann persönlich zum Mitarbeiter auf dem Adresszettel. Normalerweise wäre der Empfangs-Mensch dafür zuständig, doch die Stelle ist schon seit längerem nicht mehr besetzt. Aus Kostengründen.
Aber weshalb ich im Business angekommen bin, liegt an folgender Tatsache: ich habe heute zwei Meetings mitgemacht. Ein Abteilungsmeeting zur neuen Programmwoche und ein außerordentliches Meeting, weil unser Abteilungsleiter und unsere PR-Chefin am Mittwoch in die Sendezentrale nach Paris aufbrechen.
Im Meeting zur Programmwoche sprechen wir die Wochen-Highlights und mögliche Besonderheiten durch.
An der aktuellen Kalenderwoche lässt sich das Prozedere ganz gut erklären: am Samstag startet die Tour de France. Wir steigen aber schon am Freitag mit der Teamvorstellung ein. Zudem fahren wir ein dickes Liveprogramm mit über 90 Stunden live und fachkundigem Personal. Neben unserem Stammkommentatoren gehört auch Greg LeMond zum Eurosport-Team.
Der Ablauf wird grob skizziert und ich werde instruiert, welche Zuschaueranregungen und -fragen kommen könnten und wie ich zu antworten habe. Mein Chef meinte aber, es klappt alles schon ziemlich gut, ich verhalte mich so wie gewünscht und erzähle nichts falsches und verbotenes. Das gibt mir ein ziemlich gutes Gefühl und ich komme größtenteils auch positiv auf der anderen Seite der Leitung beim Anrufer an.
Das zweite Meeting fand unmittelbar danach statt und dauerte rund 1 1/2 Stunden.
Prinzipiell ging es dabei um eine genauere Positionierung unseres Senders auf dem Markt, wie jetzt nach der Übernahme durch Discovery weiterverfahren wird und neue Social Media-Strategien. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie jemand, der aus der Kommunikationsbranche kommt, zugleich an Unis doziert, aber auch seit fast Anbeginn unserer Existenz für ein Unternehmen arbeitet und das miteinander kombiniert.
Rhetorisch begabt, voll im Geschäft drin, aber trotzdem für einen Neuling wie mich absolut nachvollziehbar erklärt, was Sache ist und wie er handeln würde und sich mit der Chefetage in Paris dann beraten wird.
Ich kann und darf hier keine Einzelheiten nennen, aber Eurosport ist im Wandel und es wird eine "wahnsinnig spannende Zeit", die jetzt kommt.
Und ich konnte auch meine Fragen und Ideen loswerden, was nach drei Arbeitswochen schon eine ganz nette Bilanz ist - meiner Meinung nach.
Zum Schluss noch der Erläuterung des ersten Teils des heutigen Titels: dieses Ankommen wurde komplettiert durch den Erhalt meiner ersten offiziellen Gehaltsabrechnung. In dem Moment hat es bei mir Klick gemacht und ich habe da zum ersten Mal realisiert, was ich jetzt eigentlich mache.

Aus diesem fast schon heiligen Gefühl riss mich dann die größte Kuriosität, die ich seit meinem Arbeitsbeginn erlebt habe. Ein Zuschauer aus Koblenz rief an und stellte wortwörtlich die Frage: "sagen Sie, junger Mann: wissen Sie, ob die Erotik-Hotlines ab Seite 700 abopflichtig sind?".
Ich biss mir in meine Hand um nicht laut loslachen zu müssen und sagte dem Zuschauer, dass ich das nachfragen müsste. Das habe ich auch getan. Mein Kollege zuckte nur mit den Schultern und gab eine Standardantwort von sich. "Damit wird sich der werte Herr nicht zufrieden geben. Check doch mal eine der Seiten". Wiederwillig tippte Mr. Cocoon eine der 100 möglichen Nummern für den Teletext-Part mit der Erotik ein und murmelte: "das ist mein erstes Mal....". Obwohl ich den Hörer krampfhaft zuhielt und mir vornahm nicht zu lachen, platzte es aus mir raus. Auch am Telefon wurde offensichtlich gelacht. Dass Mr. Cocoon dann ausgerechnet auf eine Seite mit dem Text "gib dein Zepter in unsere Hände" geleitet wurde, gab uns den Rest und die ganze Abteilung von sieben Leuten lachte schallend.
Ich musste nun ja noch zurück zu meinem Anrufer. Also trank ich einen Schluck Wasser, legte meine Stimme tiefer und sagte: "wissen Sie, die Seiten werden von extern gefüttert, wir tun da nix zu. Aber auf jeder Seite steht drauf, ob es sich um ein Abo handelt". Die Antwort: "Sie haben so viel Erotik-Seiten, das wissen Sie auch, gell? Da klicke ich mich durch alles durch, das schaffe ich nicht. Ich habe nur mal gelesen, dass das alles Abofallen sind. Aber trotzdem schönen Dank".
Ich war dem Anrufer echt dankbar, dass er es dabei belassen hat und weder das diskutieren, beschimpfen oder ausfragen angefangen hat. Mein Chef meinte nur: "am besten probiert er's aus, dann weiß er's ganz sicher." Aber dieser Anruf versetzte mich zurück ins "normale" Leben mit allen Facetten.
Das ist auch wichtig und so bin ich. Abheben sollen andere, ich bleib auf'm Teppich. Mit 19 hat man noch nichts erreicht, was auch irgendwo logisch ist.

Dennoch möchte ich vor dem Deutschlandspiel noch eine Anmerkung loswerden. Ich hoffe, mir nimmt's keiner krumm, aber seit drei Wochen bin ich ja jetzt Zuhörer über Beschwerden und Anregungen, jetzt möchte ich mal die Seite wechseln: der französische Nationalspieler mit der Rückennummer 11, Antoine Griezmann, ist ein toller Fußballer. Deswegen wünsche ich ihm und uns auch, dass Wolf-Dieter Poschmann kein Spiel mehr von ihm kommentiert. Die Aussprache - wie auch die restliche Leistung - war unterdurchschnittlich. Das fing schon mit dem einleitenden Satz zur Reportage an: "wie man hört, haben die Nigerianer in ihrer Kabine die versprochene Siegesprämie in Bargeld rumliegen - so wie man es von den Afrikanern denkt". Ich habe an dieser Stelle genug zu Poschmann gesagt, jeder kann sich zum letzten Satz seinen Teil denken, wie ich es auch tue. Stattdessen wünsche ich euch nun viel Spaß beim Achtelfinale von Jogis Jungs gegen Algerien und uns das Weiterkommen!
Euer Luis

Sonntag, 29. Juni 2014

Ein paar gesammelte "Werke"

Manchmal muss man erst etwas ausprobieren, um zu merken, wie es wirklich richtig geht bzw. richtig gehen kann. So ist es auch mit diesem Blog. Würde ich täglich schreiben (können), würde ich vermutlich hauptsächlich über das WM-Turnier schreiben, weil die Arbeitsabläufe mittlerweile mehr oder weniger dieselben sind. So habe ich mich jetzt mit mir selbst drauf geeinigt, dass so 1-2 Mal die Woche eine angemessene Regel ist.

Was ist also diese Woche passiert? Am Montag hatte ich meinen ersten gemeinsamen Arbeitstag mit meinem Chef. Dieser war in meinen ersten beiden Wochen noch im Urlaub in Kroatien und so sah er auch aus. Braun gebrannt bis zum geht nicht mehr. Er meinte auch, es wäre jetzt wieder an der Zeit für den Alltag, denn "nur Fressen und rumliegen" schade dem Menschen. Das Gefühl kenne ich persönlich jetzt nicht so gut, aber er wird schon recht damit haben.
Wir hatten uns in den Gesprächen bislang immer gesiezt, aber das macht bei uns im Büro niemand. Wir sind eine kleine Familie, jeder kennt jeden. Ich nur manche mit Namen noch nicht, aber das pendelt sich schon ein. Für Freunde des gepflegten Flachwitzes noch der Folgende: mein Chef heißt wie ein Spanier ohne Auto.
Rückblickend auf diese Woche muss ich feststellen, dass es die Anstrengendste bisher war, da ich erstmalig alle fünf Tage arbeiten musste. 39 Stunden waren es insgesamt, da wir für das Spiel der Deutschen gegen die USA eine Stunde eher Feierabend bekamen. Zumindest die, die Fußballbegeisterte sind. Ja - auch solche gibt's bei uns.
Interessant war noch eine weitere Erfahrung: wenn man Kommentatoren, die man sonst nur durch die Stimme kennt, mal in Real-Life sieht. Mit Sigi Heinrich - eine wahrhaftige Legende - war das noch etwas anderes. Den habe ich durch eine kleine Recherche, die mir unser PR-Chef Werner aufgetragen hatte, dann auch mal in voller Pracht gesehen. Zwar nur auf Fotos, aber das hilft. Als der nämlich in unserem Büro auftauchte, erkannte ich ihn sofort und auch die Stimme. Es gibt ja auch Beispiele von Reportern, die klingen on Air ganz anders als so normal.
Bei Guido Heuber (macht u.a Ski Alpin) war das komplett anders. Den habe ich fast bis zu seinem Abschied nicht erkannt. Aber irgendwann fiel es mir dann doch wie Schuppen von den Augen. Tja, so spielt das Leben manchmal, es kann auch an meiner Müdigkeit im Kopf gelegen haben. Die habe ich jetzt über das Wochenende versucht loszuwerden, morgen wird es ja sowohl durch Arbeit als auch durch den Fußball wieder anstrengend.

Dienstag, 24. Juni 2014

In eigener Sache

In dem Wust-Wechselspiel von Arbeitsalltag und WM-Spielen kommt man ja zu nichts mehr und fühlt sich schuldig, weil man nicht in üblicher Form von sich hören lässt.
Aber das Spiel Italien gegen Uruguay lässt mir - dem Sportfreak - keine Wahl.

Zunächst einmal möchte ich nicht falsch verstanden werden. Klar, bin ich Deutscher und habe natürlich keine gänzlich neutrale Sicht auf die Rivalität ob des vermeintlichen Fluches, der auf der deutschen Fußballnationalmannschaft lastet sobald es gegen die Azzurri geht. Doch im Gegensatz zu wahrscheinlich den meisten Deutschland-Fans empfinde ich keine Freude darüber, dass die Italiener jetzt aus dem Turnier geflogen sind. Das ist auch ganz einfach zu erklären:
1. wünsche ich selbst meinem ärgsten Feind nichts Böses und die Italiener sind alles andere als mein ärgster Feind. Ich liebe das Land und die allermeisten Erfindungen, die dieses Land hervorgebracht hat.
2. die Italiener sind klar benachteiligt worden und das Spiel hätte ohne Einfluss des Schiedsrichters einen gänzlich anderen Verlauf genommen und
3.: an diejenigen, die jetzt sagen "jetzt wird der Weg zum Titel viel leichter!" Nein, das wird er nicht! Wer Weltmeister werden will, muss jede Mannschaft schlagen. Ganz gleich ob es San Marino oder die Italiener sind. So sind die Regeln dieses Wettkampfes und jede Mannschaft kann zum Stolperstein, wenn man nicht ausreichend genug - egal ob taktisch, physisch oder psychisch - auf ihn (den Gegner) und das Turnier vorbereitet ist. Die Rechnung ist ganz einfach.

Zum Spielverlauf noch ein paar Dinge. Den eigentlichen Ausgang nahm die Szenerie ja mit der roten Karte für Claudio Marchisio. Ich habe die Szene jetzt mehrfach aus verschiedensten Kamerawinkeln angeschaut und bin mir immer noch sehr unsicher. Böse Absicht wäre ein Thema, aber die unterstelle ich dem Turiner keineswegs. Nur ist seine Fußbewegung alles andere als normal und hat so gesehen auch nichts mit dem Ball zu tun. Er trifft den Uruguayer fast auf Höhe des Knies und da ist der Ball nun mal nicht - sondern am Boden. Ich könnte mich mit mir selbst auf die bekannte Floskel "hart, aber vertretbar" einigen. Ich hätte nur gerne gewusst, wieso der Schiedsrichter erst nach der ersten kleineren Rudelbildung die rote Karte gezückt hat und nicht direkt, wenn er doch das Vergehen geahnt hat. Vermutlich werden wir es nie erfahren.
Thema Nummer Zwei spricht ebenfalls noch für die Celeste, denn: in der einen Szene, wo Cavani aus dem Abseits gepfiffen wurde, stand er gar nicht im Abseits. Die plumpe Schwalbe danach revidiert das allerdings dann schon wieder, womit der Fall dann auch erledigt wäre.
Über den Biss von Luis Suárez (warum muss der mein Namensvetter sein?) nur so viel: ich habe Respekt vor der Leistung dieses Kerls und finde seine Lebensgeschichte sehr bemerkenswert. Aber, dass er lange im Ghetto leben musste, keinen Halt hatte und aus ramponierten Familienverhältnissen stammt, berechtigt ihn in keinster Weise zu solchen Ausfälligkeiten wie dem mittlerweile dritten Biss in ein Körperteil seines Gegenspielers. Und dass der Schiedsrichter das nicht ahndet und sich 0,0 für Chiellinis Gestik und das Zeigen der Bisswunde interessiert ist ein No-Go.
Wenn es nach mir ginge, dürften sowohl der Schiedsrichter als auch Luis Suárez nicht mehr an dieser WM teilnehmen, weil sich beide diskreditiert haben.
Ach ja, P.S.: wer meint, die Italiener seien unfair und Provokateure und was ihnen nicht sonst noch alles unterstellt wurde, der wurde durch das Interview von Gianluigi Buffon nach dem Spiel eines Besseren belehrt. Er sagte, er wisse nicht, woran es heute gelegen hätte. Und entgegen des Mainstream-Verhalten kloppt er nicht auf den Schiedsrichter ein und sucht Fremde als Schuldige raus.


Donnerstag, 19. Juni 2014

Feiertag, das freut den Luis! - Holiday, Luis is happy!

Schande über mein Haupt, dass ich mich seit letztem Wochenende nicht mehr gemeldet hab!
Aber so viel ist in der Zwischenzeit auch nicht passiert, deshalb lässt sich das verschmerzen - aus meiner Sicht zumindest.
Die Tage im Büro gehen mal weniger mal mehr schnell rum, die Arbeit hält sich an Grenzen. In den allermeisten Fällen bin ich lange vor der Deadline fertig und habe ziemlich viel Freiraum.
Das Viertel, in dem sich unser Office befindet kenne ich mittlerweile auch ganz gut, dank meiner Kollegen. Da wir zu Monatsbeginn immer Essensmarken bekommen, mit denen wir essen gehen können, ohne dafür richtig etwas auf den Tisch legen zu müssen, nutzen wir das auch voll aus.
Fußläufig sind gefühlt 80 Lokale zu erreichen und das Essen ist sehr annehmbar - viel besser als das Kantinen-"Fraß", das wir Studis in Bielefeld zu uns nehmen (müssen). Der Media Park ist ziemlich neu und hat beeindruckende Bauten und ist sehr schön angelegt. Das Einzige, was stört ist eine fette Baustelle, wo ein Bunker abgerissen wird. Dort sollen auch neue Büroräume entstehen.
Manche Ecken des Viertels ähneln eher dem Wilden Westen oder sehen nach Jahrmarkt - hochdeutsch Kirmes - aus. Clubs und Bars gibt es bis zum abwinken. Aber die sollen nicht unbedingt die breite Masse und schon gar nicht Leute wie uns ansprechen - ehrlich gesagt sehen die auch nach Rotlicht-Milieu aus.
Kurz zur WM noch: insgesamt ist es ein Top-Turnier, was ich so nicht erwartet hätte. Auch den Auftakt von Jogis Jungs habe ich so nicht kommen sehen.
Ich habe das Spiel mit zwei Kollegen aus der Sales-Abteilung und ein paar Freunden von einem der beiden (Julian) im Beachclub 38 Grad gesehen. Sehr cooles Ambiente und der ist genauso wie er klingt. Strand, Sonne und richtig relaxte Stimmung.
Aber als die Tore fielen, bebte der Laden förmlich. Die Getränke dort waren auch verhältnismäßig günstig, weshalb man natürlich gerne zu griff. Wir werden dort alle weiteren Spiele der Deutschen schauen und haben uns vorgenommen, demnächst da mal Beach Soccer zu spielen. Da hab ich schon Bock drauf und habe mich heute mal wieder zum Joggen motivieren können. Zehn Kilometer in knapp 1h20Min sind für mich völlig in Ordnung - gerade in der Mittagshitze und ab Kilometer sieben mit nervendem Rücken, aber so ist das Leben!
Genießt noch den Rest-Tag, macht's guad und bis bald!

I'm sorry for haven't writing anything since the last weekend! But there haven't been so many happenings meanwhile, so it's still acceptable - from my point of view. The days in the office are passing slower or faster - it depends, but there is not so much work to do these days. In most cases, I finished my tasks quite a while before the deadline and have some free time due to that. I got to know the part of the city where our office is in the past days, also through my colleagues. Because we get some coupons at the beginning of each month, which we can use in a lot of restaurants and supermarket, we are using them a lot. We save a lot of money through that. We can go to a lot of restaurants by foot and the lunch there is very tasty - a lot better than the food we get in the canteen at my hometown. The Media Park (surrounding of our office) is very new and has some impressive buildings and a nice design. The only annoying thing is a building place at a bunker which get's demolished and replaced by new office buildings. Some corners of the area look a bit like Wild West or kermis. You can get lost in the lots of bars and clubs. But those are not aimed by the average guy and even not us workers - they actually look more like red light establishments. Now some words about the world cup: all in all it is an attractive tournament, a fact I haven't really expected. As well as the start of our German team. I have been watching the match with two colleagues of our sales department and some friends of one of the two (Julian) in a beach club, called "38 degrees". It has a very cool ambient and is like it sounds: beach, sun and relaxed atmosphere. But when our team scored their goals, the club was exploding. The alcohol has been cheaper than I thought and so I drank some beer. We will watch every upcoming match of the German team there and also plan to play some beach soccer there. That will be fun and today I motivated myself for going running. I ran 10 kilometers in about 1h20, which was quite okay for me - especially in the noon heat and an annoying back from km 7 till the end, but that's life. Have a nice rest of the day, see ya!

Sonntag, 15. Juni 2014

Fußball pur am Wochenende

Hallo Leute,
nach meiner ersten Arbeitswoche habe ich mich vor meinen Rechner gesetzt (TV habe ich hier nicht) und mir mit Ausnahme des Spiels Elfenbeinküste-Japan alle WM-Spiele angeschaut. Das war's so an Aktivitäten, so ehrlich darf man sein.
Noch am Freitagabend habe ich ja über Google+ und YouTube zum ersten Mal an einem Video-Hangout teilgenommen und zum allerersten Mal mein Wissen über Video und Audio - nicht nur per Wort, wie sonst immer - mit der Welt geteilt.
Direkt nach Feierabend habe ich mich mit dem Moderator von "reingemacht - der Fußballpodcast", Hoobs, über die Geschehnisse bis dato bei der Fußball-WM ausgetauscht und das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Hoobs ist ein toller, lustiger, kompetenter und rhetorisch begabter Moderator, von dem ich auch etwas lernen konnte und kann. Und der Podcast von ihm und seinem Freund Broxi ist wirklich hörenswert.
25 Minuten haben wir aufgezeichnet und wenn's nach uns geht, kommen da noch ein paar weitere dazu. Wir bleiben in Kontakt und werden sicherlich noch mindestens ein Hangout gemeinsam machen.
Auch wenn meine Prognose zum Spiel Niederlande gegen Spanien für den Eimer war, ist das Hangout gelungen gewesen. Aber wer, außer dem Spanier, der laut BILD 100.000€ durch die Wette auf ein 5:1 gewonnen hat, konnte denn den Ausgang des Spiels (auch in der Höhe) erahnen? Die Elftal war überirdisch an dem Abend.
Chile gegen Australien war auch ein sehr abwechslungsreiches Spiel. Jedoch verstehe ich nicht ganz, weshalb mein Kollege von Zittersieg geschrieben hat. Ich werde ihn morgen mal fragen.
Dass gegen Kolumbien gegen Griechenland gewinnt, hat man vermutet, in der Höhe von 3:0 vielleicht nicht. Aber Kolumbien hat starke Einzelkönner, u.a. James Rodriguez und Jackson Martínez - einfach mal bei YouTube eingeben - und war verdammt athletisch im Spiel nach vorne.
Dann kam die Überraschung bisher: Costa Rica schickt das elan- und ideenlose Uruguay mit 3:1 nach Hause und das völlig verdient. Zu allem Überfluss brannten bei Rechtsverteidiger Maxi Pereira noch die Nerven durch und er sah Rot. Was mir bei der Berichterstattung gegen den Strich ging, ist das Hochleben lassen von Schiedsrichter Dr. Felix Brych. Sei es drum, dass er Deutscher ist und eine fehlerlose Leistung absolviert hat. Ich finde es alles andere als ein gutes Zeichen, wenn man sich über so etwas derart ausgelassen freut, als wäre Deutschland gerade Weltmeister geworden. Er hat seinen Job gemacht und das gut.
Man zahlt seinem Zahnarzt ja auch nicht mehr, wenn er die Brücke richtig eingebaut hat, ohne, dass er ein Instrument hat fallen lassen.
Generell missfällt mir die Leistung der Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, aber das habe ich auf Facebook schon ausreichend gut getan. Positiv ist definitiv das fußballerische Niveau dieser WM, gerade in diesem Klima. Auch bei England gegen Italien gab es viel Action und drei tolle Tore, letztlich haben die Clevereren gewonnen mit den Italienern.
Ich freue mich auf weitere tolle WM-Partien und auf Woche 2 bei Eurosport.
Macht's gut!

Donnerstag, 12. Juni 2014

Zwischen Genie und Wahnsinn

Heute mal nur in Telegrammform, weil ihr bestimmt alle Besseres zu tun habt, als mein Blog zu lesen.
9-11 Uhr: Bilderlisten für Programmvorschauen erstellen
10:10: erster Highlight-Anruf: "wann zeigen Sie denn Meister Federer live in Halle?"
11:15: Presseclippings fertiggestellt
12:00: mindestens 3 Leuten erklärt, dass Eurosport die Tour de France nicht nur auf der HD-Plattform zeigt wie beim Giro
12:30: die BILD-Zeitung fertig studiert. Größter Kalauer: "so hat Beckenbauer wirklich abgestimmt" im Sport-Teil und auf der BILD-Startseite: "gewinnen Sie den Kaiser für ihre WM-Party!". Die BILD unterstellt der Süddeutschen haltlose Unterstellungen, Halbwahrheiten, und und und....
13:30: Federer ist nach wahrem Kraftakt gegen den Portugiesen Sousa in drei Sätzen weitergekommen, schnell wird zum Radsport gegeben.
14-17:30 Uhr: werkeln an den nicht einfach zu formulierenden EPG-Texten für kommende Highlights auf Eurosport und Eurosport 2.
14:30: Fünf Minuten langer Beschwerdeanruf, dass beim Radsport zum 1800000. Mal die Sendezeit NICHT eingehalten wurde, was einem Radladen Arbeitskraft gekostet hat. Meine Reaktion - allerdings nicht am Telefon: "seit wann dürfen die während Arbeitszeiten überhaupt Fernsehen?!" Der Anrufer beendete das Gespräch mit den Worten "Ihre Einstellung passt zum Sender: ihr seid höchstens drittklassig"...tuuttuut.
17:45: DER HIGHLIGHT-ANRUF: "Grüß Gott, ich bin großer Tennisfan und schaue den ganzen Tag, wenn Sie etwas zeigen. Jetzt habe ich mal eine irre Frage", ich dachte schon an wer weiß was wieder für Kritiken kommen würden, aber es kam besser: "sagen Sie mal, dieses Logo bei den Gerry Weber Open ist etwas merkwürdig. Können Sie mir vielleicht sagen, was in der Mitte von dem Logo zu sehen ist? Für mich sieht das nach Kartoffeln aus, aus denen Keime sprießen..." Da war der Tag dann gerettet. Ich schaffte es gerade noch so vor dem lauten Loslachen, auf Stumm zu stellen und das Logo zu googeln. Ich meldete mich dann wieder mit den Worten "also ich kann Ihnen versichern, dass der Gerry Weber keine Kartoffeln in sein Tennisturnier-Logo reinmalen lässt. So gesund ist der in seinem Kopf allemal", die Frau lachte. "Ich war mir eben nicht sicher, es sieht nur so komisch aus, wenn das so schnell ein- und ausgeblendet wird. Ich bräuchte mal ein Standbild oder so, um das sehen zu können" Das bekam sie dann kurze Zeit später, wegen eines Leitungsproblems, dann sah sie, dass es einfach drei hintereinanderliegende, unglücklich gezeichnete, Tennisbälle sind. Sie bedankte sich freundlich für meine Auskünfte, ich mich bei ihr für den netten Anruf und wir wünschten uns einen schönen Abend.
Den wünsche ich euch nun auch - egal, ob ihr Brasilien gegen Kroatien schaut, oder nicht.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Tag 2: erste Schritte - day 2: first steps

Hi Leute,
eine Woche ist nun vorbei und es ist an der Zeit für mich persönlich ein erstes Fazit zu ziehen.
Während ich gestehen muss, dass ich in den ersten paar Tagen skeptisch war, wie das Zusammenleben hier aussehen wird, kann ich nun sagen, dass sich alle Zweifel in Luft aufgelöst haben. Ich konnte mich gut in die Familie integrieren, wir verstehen uns gut und die Belastung durch Hausarbeit und Babysitten ist nicht so hoch wie gedacht. Das liegt auch an meinen Gasteltern, die nun gesehen haben, dass ich doch ziemlich lange außer Haus bin und nicht unbedingt die Zeit und den Nerv für 100 andere Aufgaben habe.
Das wäre auch aus meiner Sicht nicht wirklich angebracht, da ich mit meiner 40-Stunden-Woche länger arbeite als die Beiden.
Heute war der Tag auf jeden Fall sehr abwechslungsreich. Ich habe heute von Beginn an alle Anrufe auf meinem Telefon beantwortet, nachdem ich gestern nur mitgehört habe, um ein Gefühl für die Art von Fragen und Anrufern zu kriegen. Gleich nach dem ersten Anruf gab es auch schon das erste Lob von meinen Kollegen, wie ich meine Wortwahl gestalte und mit den Anrufern kommuniziere. Auch von deren Seite gab es fast ausschließlich positive Kritik. Schon jetzt habe ich mir vorgenommen (und bereits angefangen) ein Best-of-Anrufer zusammenzustellen. Wir haben auch einen ganzen Ordner, der unter der Rubrk "Scary Letters" läuft und es ist schockierend (witzig), mit was für Menschen wir zu tun haben.
Auch den Redaktionsliebling, Herrn G. aus S.-A. habe ich heute in der Leitung gehabt. Dieser meinte mir mit gebrochenem Spanisch und teilweise auch Deutsch erklären zu müssen, wie unsere Sendungen und Moderatoren zur WM doch richtig zu schreiben wären - die haben Portugiesische Namen...
Aber immerhin habe ich ihn soweit zufriedenstellen können, dass er bereits nach vier Minuten das Gespräch beendete, also wird's wohl so schlimm nicht gewesen sein. Meine anlernende Mitarbeiterin hinterfragte zwar meine Höflichkeit (zu viel, meinte sie), aber beim Blick auf die Dauer des Gesprächs konnte selbst sie nichts mehr sagen. Das Rekordgespräch betrug indes 33 Minuten.
Neben den Anrufen und den Mails kümmerte ich mich auch noch um die Redaktionspost, was ab sofort die erste Tätigkeit beim Reinkommen ins Büro ist. Nach der Mittagspause suchte ich über eine Partneragentur passende Bilder für unsere Programm-Highlights und stellte diese zusammen. Insgesamt ist es nicht wirklich kompliziert, sondern nur viel Kleinkram. Aber ich kam ziemlich gut zurecht und erfüllte die Aufgaben mehr als fristgerecht. Vor der Mittagspause sah das noch anders aus: ich quälte mich an einem EPG (Electronic Program Guide)-Text zur Schwimm-EM in Berlin ab. Die EPG-Texte findet ihr beim Betätigen des Info-Kopfs eurer Fernbedienung und diese kommen aus unserer Redaktion. Also auch bald von mir.
Der Tag war fast so etwas wie eine Erfüllung für mich, da ich mein Ziel von gestern Abend übertraf und zudem kaum Hilfe benötigte. So kann's doch weitergehen!

Hi guys,
one week is over now and it is time for a first resumee.
Firstly, I have to say I have been a bit sceptical concerning the atmosphere and way of living in my host family in the first days. But I can say these doubts have been blown away after only a few days. I have been able to integrate myself appropriately into the family. We are understanding each other very good and my tasks in the household and baby sitting are not as much as I expected. The main reason for that are my host parents who recognized I am quite a long time afar from home and that I am not really in the mood for arranging several other things when I arrived back home.
In my eyes, they actually not have so many arguments, because I am working 40 hours - more than both of them.
Today has been a diversified day. From the beginning on, I answered each phone call, after I only listened to the conversations yesterday for getting a feeling of the people and their questions and issues.
I already received the first compliments from my colleagues directly after the call for my choice of words and how I communicate. I almost received the same compliments from the other side, the spectators. Already now, I plan (and already started with that) to collect a callers'-best-of. We even have a folder in the office with the title "Scary Letters". The title already explains what it contains.
And I also got to know our favourite contact, Mr. G. from S.-A.. This guy was about to explain me in bad Spanish and even German how the names of our TV hosts and broadcastings should be wrote - those have Portuguese names...
But, I have been able to make him finish the call after only 4(!) minutes, so this issue could not have been that worse. One of my teammates claimed I have been too friendly with him, but she stopped that after looking on the duration of the call. The longest conversation in 25 years of Eurosport took 33 minutes. Not bad, hm?
Beside the calls and emails, I dealed with the editorial incoming (postal) mails, which will be the first thing I have to do after arriving in the office in the future. After noon-break I used a partner agency for searching for appropriate photos for our highlight broadcastings and collecting them.
All in all, it is not a complicate work, but a lot of small steps to be done. But I have made everything just in time and that is the main important thing. That looked about differnet before the noon break, because I really had troubles to write an EPG (Electronic Program Guide)-text about the European water championships which will be in August. You can find the EPG-texts by pressing the "info"-button on your remote control (during watching the broadcasting). Those texts are wrote by our program and spectators' editorial, so also by myself in the future.
This day has been kind of a self-fulfilment, because I reached the goal I inteded and because I really did not need a lot of help.
That's how it should continue from my side!

Dienstag, 10. Juni 2014

Geschafft! - Made it!

Hi Leute,
das war er also...mein erster Arbeitstag!
Er fing schon mal nur durchschnittlich an, da ich das Office mit rund 15 Minuten Verspätung antraf.
Ist natürlich etwas doof, wenn man gleich an seinem ersten Arbeitstag zum ersten Mal nicht so recht den Weg auf die Reihe bekommt. Aber gleich bei der Begrüßung habe ich gemerkt, dass das Team sehr locker und jungdynamisch ist.
Ich würde mal behaupten, der jüngste Mitarbeiter ist Mitte 40. Angelernt wurde ich von der ausscheidenden Praktikantin und einem freien Mitarbeiter, die mir die Programme zeigten, mit denen ich nun arbeiten werde und auch Anschauungsunterricht gaben, wie man Zuschaueranfragen per Telefon (Königsdisziplin!) beantwortet. Ich habe nun eine Bitte an euch: ruft KEINESFALLS, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN bei uns in der Zuschauerredaktion an. Wir sind so schon genervt genug von Leuten, die sich über Sportler aufregen oder Manipulationen wittert und dann bei uns anrufen - warum auch immer.
Ich habe heute schon so den ein oder anderen Evergreen mitbekommen und meistens wird aus einem kleinen Sachverhalt ein Aufstand sondergleichen gemacht, aus einer halben Minute im härtesten Fall 20.
Meine Aufgaben heute beschränkten sich hauptsächlich aufs Beantworten von Zuschauer-Emails. Ihr ahnt gar nicht, zu welchem Deutsch manche Zuschauer in der Lage sind.
Zum krönenden Abschluss habe ich mich dann noch beim bürointernen WM-Tippspiel angemeldet, mal sehen ob mich da mein Sachverstand (kein Eigenlob, ihr unterstellt mir das oft genug) zum Podest bringen kann.
Um 18 Uhr war mein Arbeitstag dann vorbei. Ich unterhielt mich im Aufzug noch mit ein paar Kollegen, Fazit: "Bielefeld ist echt hässlich". Im Gegensatz zu denen kann ich deren Namen noch nicht, aber das gibt sich alles.
Ich bin sicher, dass morgen schon etwas leichter von der Hand gehen wird. Als Belohnung hab ich mir dann eine Pizza Prosciutto bei Francesco gegönnt. Und ja: das klingt so gut, wie es war.
Macht euch 'nen schönen Abend!



Hi guys,
today was my first day at work.
The beginning was maximum average, because I arrived at the office about 15 minutes too late. Of course, it is never a good thing if you have troubles to make your way to work already at the first day. But nevertheless, I noticed it is not such a big thing as I thought, because the welcome in the office was relaxed and really friendly. We have a young and dynamic team. I would say the oldest employer here is in the middle of 40 years.
I was introduced into business by a young lady, who is also in internship, but will leave Eurosport to Hamburg in about two weeks. Also a free employer showed the main important software in the spectators editorial. They also showed me how to apply on spectator's contact via telephone and so on.
It would be nice of you, if you never ever call the office. We are really annoyed by people who are anrgy about athletes or who think events are manipulated and that stuff. Only god knows why they call us in this case...
I already know the evergreen calls in the office and in most cases the callers convert a really small thing into the apocalypse and a 30-seconds-call into 20 minutes.
My main task today has been replying on spectator emails, you cannot imagine how "interesting" versions of the German language do exist (caution: IRONY!).
Finally, I signed in for the bet placing in our office for the upcoming football (for the Americans among you: soccer) World Cup. Let's see how my knowledge in that sport influences on my bank account.
My work day ended at 6 p.m. with a talk with two colleagues in the elevetor and the statement "Bielefeld is not a beautiful city". In contrast to these guys, I do not know each of their names, but that will not be a problem anymore soon.
I am sure everything will be somehow easier tomorrow. As a personal benefit, I ordered myself a pizza prosciutto (ham) at Francesco's. And yes: it has been as delightful as it sounds.
Have a nice evening!

Montag, 9. Juni 2014

Noch einmal schlafen, dann ruft die Arbeit! - Only one more night till the job is calling

...so sieht es aus Sportsfreunde!
Offiziell habe ich heute angefangen, aber an Feiertagen wird auch bei der Eurosport Media GmbH nicht gearbeitet.
So habe ich den Tag für eine kleine Radtour genutzt zum nahe gelegenen Regattasee mit dortigem Aufenthalt. Auch heute brutzelte die Sonne nur so auf die Stadt herab, sodass der See einigermaßen überlaufen war. Nichtsdestotrotz hab ich das relaxen dort sehr genossen. Das Wasser war angenehm kühl und an meinem Platz konnte ich mich bräunen, ohne Sonnenbrand zu kriegen.
Gegen 16 Uhr war ich dann wieder zurück vom radeln, dementsprechend auch kaputt und legte mich mit Musik auf den Ohren hin.
Vorhin gab es noch Abendessen und ich genehmigte mir dann bei der örtlichen Eisdiele zwei Kugeln und schlenderte noch ein wenig durch den Ort.
Morgen klingelt der Wecker also etwas früher, aber ich freue mich mit dem zu beginnen, weshalb ich ja eigentlich hier bin: arbeiten.
In diesem Sinne noch einen schönen Abend und bis morgen!



Officially, I already started with my job today, but due to the holiday here even Eurosport Media is not working.
So I used this day for a bike tour to the sea and spent some hours there. As well as yesterday, the sun has heavily been shining down, so that the place was very crowded. Nevertheless, I enjoyed relaxing there. The water had a nice temperature and it was possible to get some skin colour without being sunburned.
At roundabout 4 p.m. I was tired back at my place and so I lay down with some music on my ears. We had dinner at 6.30 p.m. and I ate some ice cream after that downtown.
Tomorrow, my alarm clock will ring a little earlier. but I am excited to start with what I am actually here for: working.
I wish you a nice evening and see you tomorrow!

Sonntag, 8. Juni 2014

Ein sportlicher Tag (mal wieder)

Der (Pfingst-)Sonntag ist ja eher dafür bekannt, ein Tag der Ruhe des Nichtstuns zu sein.
Doch weit gefehlt, heute waren alle im Haus gut beschäftigt.
Die Kinder wurden von ihrer Tante abgeholt und verbrachten den Tag bei den Ritterfestspielen und die Eltern fuhren in den Englischen Garten.
So blieb ich dahoam (ja so langsam werd' i doch a Bayr) und setzte mich nach der ersten Brotzeit vor meinen Rechner, surfte und modellierte meine Musiksammlung. Ich vergaß die Zeit so schnell, dass es bald schon 14 Uhr war und damit Zeit für die Afternoon-Session beim World Cup of Darts in Hamburg war.
Zunächst gab es das Match zwischen Schottland und Nordirland; eigentlich eine klare Sache, wenn man sich die Weltranglistenplätze der Spieler anschaut. Beide Schotten, namentlich Peter Wright und Robert Thornton, befinden sich derzeit in den Top 10. Wright wurde bei der vergangenen WM Zweiter, die beiden Nordiren Brendan Dolan und Michael Mansell tummeln sich um Platz 50 herum.
Doch der Unterschied war heute nicht sehbar. Wright verlor sein Einzel gegen Brendan Dolan, der sage und schreibe einen einzigen Pfeil auf die Doppelfelder NICHT traf. Und auch Michael Mansell spielte ein tolles Match, wohl das Beste seiner Karriere und verlor nur knapp mit 3:4 Legs gegen den starken Robert Thornton.
Im nun entscheidenden Doppel war die Schwachstelle Peter Wright zu groß für Thornton, das konnte er nicht kompensieren. Nach einem abermals überirdischen Auftritt mit einem 156er-Finish schieden die Schotten schlussendlich aus. Die Nordiren unterlagen im Halbfinale dann den Niederländern, die nun gegen England spielen. Die wiederum hatten Australien ausgeschaltet - ebenfalls erst im Doppel.
Nach Darts war dann Tennis an der Reihe - Rafael Nadal gegen Novak Djokovic. Seitdem Nadal Profi ist, hat er ein einziges Mal die French Open NICHT gewonnen, überhaupt nur drei Matches auf seinem Belag, dem Sand verloren. Und so war es heute auch, Anfangs war die Nervosität doch groß und der Djoker konnte den ersten Satz mit 6:3 für sich verbuchen. Doch dann kam Nadal wieder zu sich, wurde immer stärker und gewann so den zweiten Satz mit 7:5. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, nach fast zwei Stunden, wirkte Djokovic angeschlagen und müde. Er stemmte sich mit allem was er hat gegen die Niederlage, doch der Spanische Orkan wehte zu stark über den Serben hinweg. Djokovic verlor das Match mit einem Doppelfehler, bei dem ihm mehrfach Zwischenrufe ablenkten.
Nach diesem Schlagabtausch entschied ich mich dazu, nun selber mal sportlich zu werden und zog mir meine Laufsachen an. Es waren immer noch 25 Grad draußen, stickige Luft. Aber trotzdem hielt ich es immerhin 50 Minuten lang aus, was nicht schlecht ist für 4 Monate nicht laufen gehen.

Jetzt relaxe ich in meinem Zimmer beim Darts-Finale.
Euch einen schönen Pfingstmontag und den Bayern unter euch schöne Ferien!

Samstag, 7. Juni 2014

Da simma wieder

Hi Leute,
ich kenn' euch ja, deswegen nehmt ihr es mir bestimmt nicht übel, dass ich gestern mal nicht gebloggt habe.
Ich kann euch aber sagen, dass so einiges los war!
Morgens besprachen wir gemeinsam nun Abläufe für die Zeit, die nun kommt und generelle Sachen.
Danach schaute ich als kleine WM-Vorbereitung in das Sonderheft vom Kicker, das natürlich ein absolutes Muss für so einen Bekloppten wie mich ist.
Um 14 Uhr hieß es natürlich dann French Open schauen, das Männer-Halbfinale. Novak Djokovic und Ernests Gulbis schlugen zuerst auf. Der "Djoker" gab zwar einen Satz ab, aber erledigte seine Aufgabe dennoch sehr routiniert. Dann ereilte mich der Anruf meines Vaters, der auf dem Weg zum wohl berühmtesten Flughafens innerhalb Deutschlands (danke Edmund Stoiber) war.
Er gabelte mich hier in Feldmoching auf und wir fuhren gemeinsam in seinem Leihwagen zum Flughafen Franz-Josef Strauß - allerdings nicht "in nur 10 Minuten".
Ich war noch nie an diesem Airport, sodass mich das Areal ob seiner Gestaltung und seiner Größe schon sehr beeindruckte. Mein Papa kennt sich hier aber bestens aus, sodass er mir alles mögliche erzählen konnten. Aber wir sprachen natürlich auch über die WM, meinen Arbeitsauftakt und auch übers Skispringen.
In der Erdinger-Sportsbar - sehr zu empfehlen - genehmigten wir uns noch einen Schweizer Wurstsalat und ich brachte ihn zu seinem Gate und verabschiedete ihn Richtung Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Ich wollte nun in den Englischen Garten in den Biergarten, musste aber erstmal ein S-Bahn-Ticket kaufen. Gerade als ich am Schalter stand und mir das richtige Ticket raussuchen wollte, tippt mich jemand von hinten an und frag "willst du nach München rein fahren?". Ich antwortete "ja, ich möchte zum Englischen Garten. Wieso fragst du?". "Ich hab mir das falsche Ticket gekauft, eigentlich hätte eine Streifenkarte gereicht, wir steigen nachher hier ins Flugzeug. Schau, die Karte gilt für auch für mehr als eine Person, damit kannst du fahren soviel du willst. Für 'nen Zehner kannste die haben", sagte der freundliche Herr.
"Klar, die nehm' ich. So haben wir beide was davon", grinste ich und gab ihm den Zehner. Er wünschte mir noch gute Fahrt und ich bekam so meine S-Bahn. Nach einmal Umsteigen war ich an der Giselastraße, die zum Englischen Garten führt. Der Weg war auch ausgeschildert, somit konnte ich mich auch nicht verlaufen.
Zufällig traf ich dann in der Mitte vom Biergarten auch meinen Gastvater, der mich erst zum Bierstand und dann auch zu unserem Tisch lotste.
So sah ich zum ersten Mal in meinem Leben auch die berühmte Maß, die es nicht nur auf'm Oktober fest zu ordern gibt. Das Bier kommt vom Münchener Hofbräuhaus und ist wirklich exzellent - sagt ein überzeugter Pilstrinker. Scheint so als ob ich nun in Bayern endgültig angekommen bin!

Zuhause schaute ich dann noch die erste Abendsession des World Cup of Darts in Hamburg, bevor um 12 dann das Licht ausging.
Bis gerade eben hab ich im Garten mitgeholfen und eine Tour zum Hornbach hin und zurück mitgemacht. Es war nun an der Zeit den Teil "Sand" im Wort Sandkasten zu besorgen und diesen voll zu machen. Somit haben wir uns bei 30 Grad auch schon ausgetobt. Heute Abend nehme ich an der 5. Münchener Radlnacht nach, einer Tour quer durch die Innenstadt. Bin schon sehr gespannt, wie die Atmosphäre dort sein wird und so werde ich weiter die Stadt erkunden.
Macht euch ein schönes Wochenende, pfiat eich!

P.S.: der Ausfall von Marco Reus ist echt hart. Aber Poldi und Miro sind wieder mal zum richtigen Zeitpunkt am aufdrehen. Und wenn's einmal geklappt hat, warum dann auch nicht zweimal?! ;-)

Donnerstag, 5. Juni 2014

Feldmoching kennenlernen - get to know Feldmoching

Für alle, die es noch nicht wissen: Feldmoching ist der Bezirk, in dem ich jetzt lebe.
Das liegt ganz im Nordwesten Münchens und ist Endstation der U-Bahn-Linie 2.
Nach einem recht langem Frühstück und dem Gespräch mit meiner "Gastmutter" (keine Ahnung, wie ich es sonst nennen soll) über das Bildungssystem schrieb ich zunächst etwas an kommenden Veröffentlichungen rum und verfasste dazu noch einen Blogbeitrag für mein Blog über das Damen-Skispringen, welcher zu finden ist unter: www.telemark-blog.tumblr.com.
Als kleine (vielleicht alibimäßige) Vorbereitung auf meine Praktikum, schaute ich mich etwas konzentrierter die Websiten-Struktur der Eurosport-Website an und auch die Struktur des Eurosport Player.
Auf jenem schaute ich dann auch das erste Damen-Halbfinale zwischen Maria Sharapova und Eugenie Bouchard an. Für alle Tennisfans: ich bin grundsätzlich kein Sharapova-Sympathisant. Ohne Frage ist sie eine Top-Geschäftsfrau und hat auch tolle Schläge im Petto.
Jedoch ist ihr Stöhnen im Dezibel-Bereich einer Kreissäge (nachgemessen!) und ihr sonstiges Gehabe des Guten zu viel. Ihre Gegnerin Bouchard stach mir vergangenes Jahr in Wimbledon direkt ins Auge mit ihrem athletischen Spiel, toller Ausstrahlung und dieser Natürlichkeit, die gerade gegen Sharapova auffällt.
Bouchard spielte sehr aggressiv und konnte den ersten Satz absolut verdient mit 6:4 einsacken, Sharapova wirkte hin und wieder fahrig wie im Viertelfinale. Doch dann kippte das Spiel nach und nach. Bouchard unterliefen mehrere Fehler, sodass sie den zweiten Satz mit 7:5 abgeben musste.
Zu Beginn des dritten und entscheidenden unterliefen Bouchard dann auch unerklärliche Fehler, wie verzogene Volleys am Netz und sie musste ein Break hinnehmen, dem sie fortan hinterher lief.
Sie hatte zweimal Breakbälle, konnte dieses Break aber nicht zustande bringen. Fünf Matchbälle wehrte sie ab, ehe ein langer Ball Sharapovas die Linie traf und so abrutschte, dass die 20-jährige Kanadierin sich geschlagen geben musste.
Sie trifft im Finale nun auf Simona Halep aus Rumänien, die unsere Deutsche Hoffnung Andrea Petkovic aus dem Turnier kegelte. Nichtsdestotrotz war es ein fantastisches Turnier von Petko, die ich lange nicht mehr so gut habe Tennis spielen sehen.
Das Spiel habe ich allerdings verpasst, weil der Jüngste der Familie gerne Eis essen gehen wollte. Es war tolles Wetter und für Eis bin ich immer zu haben. Zudem wollte der Zweitjüngste seine Geburtstagseinladungen in den Briefkasten schmeißen, welcher halbwegs auf dem Weg Richtung Eisdiele liegt. Alles ist hier recht nah beieinander: U- und S-Bahn in einer Station, daneben die Wendeschleife der Buslinien. Ein paar gastronomische Einrichtungen und auch der Supermarkt sind fußläufig erreichbar.
Perfekt für jemanden, der sich erst einmal reinfinden muss.

For those who did not know yet, I am living in Feldmoching now.
This is a district in the north-western corner of Munich and also final station of the metro-line 2.
After a long breakfast and a talk with my "host-mother" (I don't have a different name for that) about the educational system in Germany, I started writing some texts which I want to publish in the future.
As a small (call it alibi-like) preperation I surfed a lot on the Eurosport website to get to know the structure and also used the Eurosport player, the online-TV of this broadcasting station.
I also used it for watching the first women's semi-final of the French Open between Maria Sharapova and Eugenie Bouchard. For the tennis fans among you: I do not have a faible for Sharapova. She may be a clever business lady and is able to play nice tennis.
But her screaming during the match in a volume level as a buzz saw (that is proofed!) and her acting itself is a bit too much for my feeling.
My eyes caught her opponent Bouchard at last year's Wimbledon tournament due to her athletic playing, her aura and her naturalness, which is remarkable, especially if she plays against Sharapova.
Bouchard played very aggressive and took the first set by 6:4 games. But the match turned around slowely. Bouchard made some unforced errors, so she lost the second set by 7:5 games.
A break against her finally broke Bouchard's neck, even though she showed their fighting spirit to the whole world. She defended 5 match points, but the sixth brought the victory to Sharapova.
She will meet Simona Halep from Romania in the final who destroyed the hopes of our German Andrea Petkovic in two sets. Anyway Petko played an awesome tournament.
But I have not seen this match, because the youngest boy of the family wanted to eat some ice cream. It has been a beautiful day and I am always into having ice cream, so I joined the family.
The gelateria is pretty close to public transport stations, to the supermarket and also to the mailbox.
A perfect area for someone who is in progress of getting to know his new environment.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Ankunft und Einleben - arriving and setteling in

Angekommen sind wir nun schon mal, also körperlich.
Doch diese Fahrt war stressiger als so manch andere, die ich schon gemacht habe.
Und wer mich kennt, weiß, dass ich gerne und viel reise.
Ich will euch jetzt nicht mit allen Einzelheiten langweilen, nur die (negativen) "Highlights" kriegt ihr mal zu lesen:
1.: Dreieck Kassel-Süd - jeder, der das kennt, weiß, dass es ohnehin eine recht diffzile Stelle ist, wo eine Menge passieren kann. Das kann schon an der recht langen Brücke vorher auf der A44 losgehen. Dort ist generell 80 und vor der Brücke steht auch noch ein fieser Blitzer. Die Stelle bin ich nun wirklich schon 100 Mal passiert und das war auch kein Problem diesmal. Nur musste ich immer mal wieder neben den LKW das Gas rausnehmen, da ein paar Blindgänger den Weg zur A7 Richtung Würzburg-Ulm suchten und viel zu spät erst die Lage gepeilt haben.
Als ich dann das Dreieck hinter mir ließ, sah ich das Dilemma Richtung Norden: kilometerlange LKW-Schlangen, die alles verstopften. Selbst die linke Spur war verquillt.
2. Auf der A9 Richtung München stand ich vor Eching schätzungsweise 10 Kilometer im Stau. In keinen Verkehrsnachrichten wurde die Staulänge gemeldet; nur, dass alle Spuren blockiert und der Verkehr über die Standspur geleitet wurde. Problem 1: es ging bergauf, sodass die LKW immer nah am abkratzen waren bei Schritttempo. Problem 2: jene Standspur die genutzt werden sollte, war vollgestopft mit Fahrzeugen, die nicht am Verkehr teilnahmen. Als ich endlich die Unfallstelle erreichte sah ich die fette Ölspur auf den drei Spuren und verstand die Lage endlich. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon rund 2 Stunden verloren.
3. Berufsverkehr München....wer mal da war weiß was es damit auf sich hat, ansonsten einfach nachfragen.
Um kurz nach sechs war ich dann völlig entnervt da, schraubte mir was zu essen rein, lernte meine Gastfamilie kennen und bezog mein Zimmer. Gegen 23 Uhr fiel ich in einen unruhigen Schlaf..
Und heute? 9 Uhr aufstehen, Frühstücken, basteln mit den Kindern, einkaufen und jetzt eigentlich Tennis schauen. Aber der Regen macht aus Paris, der Stadt der Liebe, die Stadt der Tränen. Ich hatte mich eigentlich auf das Viertelfinale von Andrea Petkovic gefreut, na ja, vielleicht wird's ja noch was!

So, I arrived - at least with my body.
But this road trip has been one of the most stressy I've ever made in my life.
And those of you who know me, know that I like travelling a lot and do it as often as I can.
I don't want you to get bored of every single detail, so feel free to ask me personally if you are really interested in that stuff.
I arrived some minutes after 6 p.m., two hours after my actual plan. I ate something, got to know my host family and packed out my stuff. I fall asleep at around 11 p.m..
And today? 9 a.m. waking up, breakfast, handicraft work with the kids, shopping and now I actually wanted to watch some tennis. But the rain turns Paris from the city of love into the city of tears. I have been so excited for the quarterfinal of our last German player Andrea Petkovic. Well, let's hope she will be able to start soon!

Herzlich Willkommen im Eurosport Life! - Welcome to Eurosport Life!

Hi Leute,
schön, dass ihr es auf mein Blog geschafft habt!
Ich bin Luis, 19 Jahre alt, komme aus Bielefeld und tauche ab sofort für ein halbes Jahr in eine neue Welt ein.
Im Rahmen meines Medienkommunikation und Journalismus-Studiums absolviere ich eine halbjährige Praktikumsphase. Diese hat mich raus aus Bielefeld und rein nach München befördert.
Ich möchte schon seit ich denken kann Sportreporter werden und seitdem arbeite ich auch auf dieses Ziel hin. Deshalb habe ich intensiv Bewerbungen geschrieben an TV-Anstalten, denn da möchte ich hin.
Und Eurosport gab mir den Zuschlag und ich ihnen auch.
Ich freue mich auf dieses Praktikum, viele neue Erfahrungen und neue Kontakte.
Dieses Blog soll mehr oder weniger ein Tagebuch meines Aufenthalts sein und ich möchte euch an meinem Weg teilhaben lassen.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen.
Euer Luis

Hi guys,
it is a pleasure for me to welcome you on my blog!
My name is Luis, I am 19 years old, coming from Bielefeld and I will dive into a new world now.
In course of my media communication and journalism studies, I will absolvate a six-months-long internship.
This internship took me from Bielefeld to Munich.
I always wanted to be a sports commentator and so I have always been trying to reach this goal.
That's why I have been writing a lot of applicational letters to TV broadcasting stations, because that is the working place I want to get in a few years.
And Eurosport gave me this chance and I gave them the chance to "teach me".
I am looking forward to this internship, a lot of new experiences and contacts.
This blog is supposed to be a diary book of my stay here and I want to share my experiences with you.
So, have fun at reading.
Yours Luis