Donnerstag, 5. Juni 2014

Feldmoching kennenlernen - get to know Feldmoching

Für alle, die es noch nicht wissen: Feldmoching ist der Bezirk, in dem ich jetzt lebe.
Das liegt ganz im Nordwesten Münchens und ist Endstation der U-Bahn-Linie 2.
Nach einem recht langem Frühstück und dem Gespräch mit meiner "Gastmutter" (keine Ahnung, wie ich es sonst nennen soll) über das Bildungssystem schrieb ich zunächst etwas an kommenden Veröffentlichungen rum und verfasste dazu noch einen Blogbeitrag für mein Blog über das Damen-Skispringen, welcher zu finden ist unter: www.telemark-blog.tumblr.com.
Als kleine (vielleicht alibimäßige) Vorbereitung auf meine Praktikum, schaute ich mich etwas konzentrierter die Websiten-Struktur der Eurosport-Website an und auch die Struktur des Eurosport Player.
Auf jenem schaute ich dann auch das erste Damen-Halbfinale zwischen Maria Sharapova und Eugenie Bouchard an. Für alle Tennisfans: ich bin grundsätzlich kein Sharapova-Sympathisant. Ohne Frage ist sie eine Top-Geschäftsfrau und hat auch tolle Schläge im Petto.
Jedoch ist ihr Stöhnen im Dezibel-Bereich einer Kreissäge (nachgemessen!) und ihr sonstiges Gehabe des Guten zu viel. Ihre Gegnerin Bouchard stach mir vergangenes Jahr in Wimbledon direkt ins Auge mit ihrem athletischen Spiel, toller Ausstrahlung und dieser Natürlichkeit, die gerade gegen Sharapova auffällt.
Bouchard spielte sehr aggressiv und konnte den ersten Satz absolut verdient mit 6:4 einsacken, Sharapova wirkte hin und wieder fahrig wie im Viertelfinale. Doch dann kippte das Spiel nach und nach. Bouchard unterliefen mehrere Fehler, sodass sie den zweiten Satz mit 7:5 abgeben musste.
Zu Beginn des dritten und entscheidenden unterliefen Bouchard dann auch unerklärliche Fehler, wie verzogene Volleys am Netz und sie musste ein Break hinnehmen, dem sie fortan hinterher lief.
Sie hatte zweimal Breakbälle, konnte dieses Break aber nicht zustande bringen. Fünf Matchbälle wehrte sie ab, ehe ein langer Ball Sharapovas die Linie traf und so abrutschte, dass die 20-jährige Kanadierin sich geschlagen geben musste.
Sie trifft im Finale nun auf Simona Halep aus Rumänien, die unsere Deutsche Hoffnung Andrea Petkovic aus dem Turnier kegelte. Nichtsdestotrotz war es ein fantastisches Turnier von Petko, die ich lange nicht mehr so gut habe Tennis spielen sehen.
Das Spiel habe ich allerdings verpasst, weil der Jüngste der Familie gerne Eis essen gehen wollte. Es war tolles Wetter und für Eis bin ich immer zu haben. Zudem wollte der Zweitjüngste seine Geburtstagseinladungen in den Briefkasten schmeißen, welcher halbwegs auf dem Weg Richtung Eisdiele liegt. Alles ist hier recht nah beieinander: U- und S-Bahn in einer Station, daneben die Wendeschleife der Buslinien. Ein paar gastronomische Einrichtungen und auch der Supermarkt sind fußläufig erreichbar.
Perfekt für jemanden, der sich erst einmal reinfinden muss.

For those who did not know yet, I am living in Feldmoching now.
This is a district in the north-western corner of Munich and also final station of the metro-line 2.
After a long breakfast and a talk with my "host-mother" (I don't have a different name for that) about the educational system in Germany, I started writing some texts which I want to publish in the future.
As a small (call it alibi-like) preperation I surfed a lot on the Eurosport website to get to know the structure and also used the Eurosport player, the online-TV of this broadcasting station.
I also used it for watching the first women's semi-final of the French Open between Maria Sharapova and Eugenie Bouchard. For the tennis fans among you: I do not have a faible for Sharapova. She may be a clever business lady and is able to play nice tennis.
But her screaming during the match in a volume level as a buzz saw (that is proofed!) and her acting itself is a bit too much for my feeling.
My eyes caught her opponent Bouchard at last year's Wimbledon tournament due to her athletic playing, her aura and her naturalness, which is remarkable, especially if she plays against Sharapova.
Bouchard played very aggressive and took the first set by 6:4 games. But the match turned around slowely. Bouchard made some unforced errors, so she lost the second set by 7:5 games.
A break against her finally broke Bouchard's neck, even though she showed their fighting spirit to the whole world. She defended 5 match points, but the sixth brought the victory to Sharapova.
She will meet Simona Halep from Romania in the final who destroyed the hopes of our German Andrea Petkovic in two sets. Anyway Petko played an awesome tournament.
But I have not seen this match, because the youngest boy of the family wanted to eat some ice cream. It has been a beautiful day and I am always into having ice cream, so I joined the family.
The gelateria is pretty close to public transport stations, to the supermarket and also to the mailbox.
A perfect area for someone who is in progress of getting to know his new environment.

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