Hallihallo und zunächst einmal noch ein etwas verspätetes frohes neues Jahr alle miteinander!
Fast genau einen Monat ist es her, dass mein Arbeitsvertrag bei Eurosport endete. Das bedeutet aber logischerweise nicht, dass es das dann auch mit dem Blog war. Warum auch?
Ich habe von vielen von euch großes Lob bekommen und die Bitte, doch weiterzuschreiben, was ich natürlich gerne tue.
Was seitdem geschah:
im Grunde hatte ich gar nicht großes Zeit zum Einleben, schließlich liefen seit dem 1. Dezember schon wieder die Vorlesungen an meiner Uni. Doof nur, dass uns vor dem Praktikum angekündigt wurde, diese würden erst nach Beendigung der SiP-Phase (am 10.12.) starten, ansonsten hätte ich meine Praktikumszeit angepasst. Aufgrund der Tatsache, dass ich nach dieser Woche wieder zwei Wochen frei habe, ist das ganze noch unverständlicher.
Wie dem auch sei, so konnte ich die fantastische Pressereise nach Klingenthal noch mitorganisieren und -machen. Wie so vieles in meiner Praktikumszeit passte einfach alles zusammen und auch daraus versuchte ich natürlich das Beste zu machen.
Zurück ins Bielefelder Diesseits: stimmt auch nicht ganz, denn am Wochenende vor Weihnachten ging es für mich in die ehemalige DDR. In Taucha, bei Leipzig, besuchte ich meinen geschätzten Kollegen Roman Knoblauch. Obwohl ich ihm lediglich das Alter und die Tatsachen, seinen Kollegen Hans-Peter Pohl schon einmal getroffen zu haben und jemals im Eurosport Office gewesen zu sein, voraushabe, empfand er es als angemessen, mich zu sich einzuladen. Dieses Wochenende war noch einmal ein toller Abschluss des "Arbeitsjahres 2014" für mich persönlich.
Ich konnte sehen, wie Kommentatoren arbeiten und auch er schien einige Sachen von mir gelernt zu haben. Wir waren an der Schanze in Eilenburg, wo Roman selber auch schon gesprungen ist und haben am Samstagabend ein überragendes 8:1 der IceFighters aus Leipzig gegen den Klassenfeind aus Halle in der Eishalle Taucha gesehen. Ich kann euch an dieser Stelle sagen: nicht nur das Ergebnis und das Spiel waren überragend ;-)
Weihnachten war wie gewohnt bei uns, nur dass mich zu dieser Zeit eine Erkältung voll im Griff hatte. Ich überstand die Feiertage aber gut und war somit für die Vierschanzentournee und den Jahreswechsel wieder voll fit. Wie die Tournee lief, wissen ja so ziemlich alle, deshalb erspare ich mir da mal jegliche Worte zu. Der Silvesterabend war ebenfalls ein Highlight:
Ich feierte im Irish Pub aus dem Geburtstag meines Freundes Manuel heraus und wir waren uns nicht zu schade, am Karaoke-Abend teilzunehmen. Seit meinem letzten Klaviervorspiel stand ich nicht mehr auf einer Bühne, aber die Gesangseinlagen von "500 Miles (I'm gonna be)" und "Take me Home, Country Roads" waren einfach nur der Hammer. Das Prädikat "Rampensau" klebten mir einige (wie ich finde noch) zu unrecht drauf, aber ich hab mein Bestes gegeben und mich gar nicht mal unwohl gefühlt. Im Anschluss an die Gesangseinlage legte ich dann noch auf der Party auf, auf der meine Eltern ins neue Jahr feierten. Um fünf Uhr fiel ich dann in einen geruhsamen Schlaf.
Nur zwei Tage später stand unser jährliches Familientreffen an.
Während die erste Garde das Essen vorbereitete, schaute ich mir die Qualifikation in Innsbruck und Nordische Kombination aus Schonach an. Als mein Cousin Daniel samt Frau Mareike und Tochter Emma in die Wohnung meiner Tante Nadja kam, wendeten sich meine Blicke schließlich vom TV-Bildschirm ab. Emma habe ich nur einmal kurz bei einem anderen Familientreffen im Oktober kennengelernt und ich mag kleine Babys einfach ungeheuer.
So bespaßte ich sie eine ganze Zeit lang bis zum Essen und sie ließ sich das auch gerne gefallen und lachte viel.
Seit dem 7. Januar bin ich wieder ganz normal in der Uni und habe bereits die erste Prüfung hinter mir. Die Nächste steht Anfang Februar ins Haus und ist die mündliche Prüfung zu meiner SiP-Arbeit. Für diese und auch dafür, dass eine Prüfung im nächsten Trimester nicht in den Zeitraum zwischen dem 16. und 24. März fällt, dürft ihr mir gerne die Daumen drücken.
Ansonsten war es das für dieses Mal!
P.S.: wer nicht genug von mir lesen kann, darf gerne mal auf den Telemark-Blog gehen. Da gibt's von mir hin und wieder das Neueste zur Welt des Damen-Skispringens!
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