Das siebte Trimester meines Studiums neigt sich dem Ende und die Klausuren stehen vor der Tür. Also ist es doch mal wieder Zeit zum Bloggen....nach sage und schreibe vier Monaten.
Ich muss zugeben, dass ich das Ganze hier ein wenig aus den Augen verloren habe. Obwohl an sich nichts Weltbewegendes passiert ist, aber der Alltag ist eben fordernder geworden. Das habe ich gemerkt.
Immer wieder hatte ich kleinere gesundheitliche Beschwerden und mein Rücken ist mittlerweile zum Dauerpatienten geworden. Aber so ist das eben, wenn man seinen Alltag grundsätzlich sitzend bestreitet und wie ich auch recht wenig Muskulatur besitzt. Aber ich sage auch ganz offen: ich bin für jeden Tag dankbar, an dem ich laufen kann. Das hätte ein Autounfall vor rund neun Jahren nämlich beinahe verhindert.
Während also für die Allermeisten alles in seine geordneten Bahnen geht, geht für mich das ungewohnte, aber lang erhoffte, los. Zeit zuhause, außerhalb von Vorlesungsräumen. Ich muss genauso ehrlich gestehen, dass ich froh bin, dass es sich dem Ende zuneigt. Die Vorlesungswochen werden zäher und der Kopf müder. Da ist es mir dann doch lieber, wenn ich zuhause etwas machen kann.
Ich habe - im Gegensatz zur Schulzeit - zuhause nämlich keinerlei Probleme, mich für meine Hausarbeiten und sonstigen Aufgaben zu motivieren. Im Gegenteil: ich lege mir alles so, dass im Idealfall sogar noch Freizeit dabei herausspringt. Das wird sich dann alles zeigen.
Denn auch die Hausarbeiten sind zeitintensiv. Hausarbeit Nummer eins in Wissenschaftlichem Arbeiten II stellte sich für mich anfangs als Riesen-Problem heraus. Es soll eine Bachelorarbeit in klein werden, also an sich soll man lediglich beweisen, dass man mit wissenschaftlichen Texten arbeiten und Methoden anwenden kann.
Doch wie soll das gehen, wenn man keine Ahnung worüber man schreiben möchte? Mein Thema für die Bachelorarbeit steht, die arbeite ich parallel auch dran wenn es geht...was tun? Die letzte Hoffnung war für mich das vom Dozenten angebotene Einzelgesprächprogramm.
Das Resultat des Gesprächs war dann Gott sei dank das Thema. Wir griffen uns einen Aspekt heraus, den ich in meiner Bachelorarbeit so gar nicht vorgesehen habe: nämlich die Unausgewogenheit zwischen den Geschlechtern in ein und derselben Sportart (Beispiele: Ski Alpin und Skispringen).
Erste Ergebnisse habe ich heute in Form von Hirnschmalz. Denn: ich habe tatsächlich einen ganzen Tag lang Artikel aus der BILD-Zeitung analysiert. Ganz furchtbar, mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Hausarbeit Nummer zwei werde ich nach der Klausur gemeinsam mit einem Kommilitonen bestreiten: einen Business-Plan schreiben. Fragt mich nicht wieso, aber es muss gemacht werden. Wir beißen uns da durch. Der Lernumfang für die beiden anstehenden Klausuren dagegen hält sich in Grenzen, darüber bin ich auch happy.
Der Plan ist dennoch bis Ende September ganz ordentlich bestückt. An sich wäre ich absolut urlaubsreif, da helfen auch die zwei wunderschönen Tage vorletztes Wochenende im Schwarzwald beim Sommerskispringen nicht. Vielleicht klappt es in den Herbstferien mit ein paar Tagen Südtirol, aber das wird sich spontan entscheiden.
Ich verspreche, euch auf dem Laufenden zu halten. Einen genauen Zeitpunkt, wann ich wieder blogge, allerdings nicht. Aber sicher spätestens Ende September.
Also, haltet die Ohren steif!
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